Topinambur
Helianthus tuberosus, auch Erdbirne, Erdapfel und meist Topinambur genannt, ist um 1600 aus Amerika zu uns herübergekommen. Früher war sie sehr verbreitet, heute kennt sie kaum jemand mehr.

Die Schale der Topinambur ist hauchdünn. Deshalb muss man sie nicht unbedingt schälen, es reicht, sie gut abzubürsten. Meist wird Topinambur gegart zubereitet, ähnlich wie Kartoffeln, gekocht, gedämpft oder gebraten. Roh im Salat schmeckt Topinambur etwas süßlich, nussartig. Wer auf den Geschmack gekommen ist und einen Garten hat, dem empfehlen wir den Anbau zu Hause.
Topinambur ist sehr vermehrungsfreudig. Manche Menschen würden sie gar als wuchern
des Unkraut bezeichnen. Wir meinen, schöne Blüten und leckere Früchte.
Wer die "wuchernden Delikatessen" im Zaum halten möchte, dem raten wir eine Wurzelsperre.

Die Topinambur ist außerordentlich reich an verschiedenen Inhaltsstoffen. Bemerkenswert ist ihr hoher Kaliumgehalt (460 mg pro 100 g), auch Magnesium, Calzium, Schwefel, Kieselsäure und Eisen sind reichlich vorhanden, sowie Phosphor und eine Reihe von Vitaminen wie Karotin, B1, b2, B6, Nicotinsäure, Vitamin C, D, Inusit und Biotin. Frucht- und Traubenzucker sind in einer ähnlichen Mischung vorhanden wie im Honig. Von großem Wert ist die Topinambur auch für Diabetiker.

 

   
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