Schwarzer Rettich
Schwarzer Rettich mit großer Heilkraft:
Die Volksmedizin hat von jeher geschätzt, wie wertvoll der schwarze Winterrettich gegen Gallenleiden, rheumatische Beschwerden und Erkältungskrankheiten sein kann.

Die heilenden Kräfte des schwarzen Rettich verdankt er seinen Hauptwirkstoffen, den schwefelhältigen Senfölen Raphanol, Glukoraphain und Senfölglykosid. Sie verursachen den typischen Geruch und Geschmack und wirken gegen Bakterien und Pilze, besonders gut in den Schleimhäuten des Verdauungstraktes, in dem sie nebenbei noch die Gallensaftproduktion anregen. Seine ätherischen Öle lösen darüber hinaus den zähen Schleim in den Atemwegen.

Der Saft des schwarzen Rettichs ist ein bekanntes Hustenmittel. Dazu wird der Deckel (nicht die Wurzel) der Knolle abgeschnitten und die Knolle innen soweit ausgehöhlt, daß noch etwa 1 cm Fruchtfleisch am Rand übrigbleibt. Anschließend werden - am Besten mit einer kleineren Stricknadel - einige kleine Löcher in den Boden gestochen. Das beim Aushöhlen entfernte Fruchtfleisch wird danach mit Kandiszucker und Honig wieder aufgefüllt, der Deckel wieder aufgesetzt und die Rettichknolle etwa 10 - 12 Stunden lang so auf einem Behälter plaziert, daß der Honig durch den Rettich durch und bei dem mit der Stricknadel gestochenen Loch läuft.



 
   
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