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| Einkorn | |
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Das Einkorn ist eine der ältesten uns bekannten Getreidearten.Einkorn ist weizenverwandt, jedoch kein direkter Vorfahre des Weizens. Beide Arten hatten vor ca. 10000 Jahren einen gemeinsa-men Vorfahren, der dem Wildeinkorn am ähnlichsten gewesen sein muß....Der Name Einkorn ist aus einem botanischen Vergleich entstanden... Wie alle Getreideähren besteht auch das Einkorn aus vielen einzelnen Ährchen. (Fesen) Darin findet sich in typischer Weise ein einzelnes Korn (nur manchmal auch 2 Körner) Einkorn wurde nicht wie andere Getreidearten an unsere heutige spe-zialisierte Landwirtschaft angepaßt, es liefert auch ein hohe Qualität auf Böden mit weniger Nährstoffen, so ist es deshalb ein ideales Ge-treide für den ökologischen Landbau. Die Einkornpflanze ist in ihrer Gestalt ein feines filigranes Getreide. Besonders im Frühjahr erstrahlt ein Einkornfeld in einem intensiv leuchtenden Grün. Durch das Zusammenspiel von Farbe und Form erscheint Einkorn viel lichtvoller im Vergleich zu anderen Getreidearten. |
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Besonders charakteristisch für das Einkorn ist sein hoher Gelbpigmentgehalt in Form vonCarotinoiden. Diese verleihen Einkorn-produkten eine intensive gelbliche Färbung. Beim Menschen fordern die Carotinoide die Pigmentbildung im Auge und in der Haut und sie schützen die Formkraft der Zellen. Der Eiweißgehalt des Einkorns liegt deutlich über dem von Weizen, der unter vergleichbaren Stand-ortbedingungen angebaut wird. Bemerkenswert ist dabei der hohe An-teil an essentiellen Aminosäuren, die für den Nervenstoffwechsel des Menschen von Bedeutung sind. Daneben beinhaltet Einkorn auch deutlich mehr Mineralstoffe als Weizen; z. B. mehr Zink und Magnesium. Für weizensensitive Allergiker kann Einkorn eine Alternative sein.Einkornprodukte sind leicht, bekömmlich und fein aromatisch.Für die Backfähigkeit weizenartiger Getreide ist vor allem Feuchtkleber entscheidend. Er bestimmt die Quellfähigkeit und Dehnbarkeit des Teiges. Einkorn zeichnet sich durch eine hohen Feuchtkleber-anteil aus. So muß der Teig für die Verarbeitung zu Broten in eine Backform gegeben werden. Ein Ansäuern des Teiges mit Sauerteig oder Sanddornsaft strafft den Kleber und verbessert das Backverhalten. Die Stärke des Einkorns beibt in ihrer Struktur bis zum Backen erhalten. Einkorn eignert sich wegen des feinen Mehls besonders für die Herstellung von Feingebäck. |
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Quelle: www.einkorn.de |
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