Bärlauch

Der Bärlauch bevorzugt schattige Laubwälder und humusreiche Standorte. Er ist eine mehrjährige Pflanze, die Jahr für Jahr wieder neu erscheint.
Zuerst wachsen im Frühjahr die Blätter des Bärlauchs. Sie sind länglich, lanzettlich, weich und ähneln den Blättern des Maiglöckchen.
Im Gegensatz zu Maiglöckchen-Blättern duften Bärlauchblätter jedoch eindeutig nach Knoblauch. Dieser Geruch ist wichtig zur Unterscheidung, denn Maiglöckchen sind giftig.
Es sind die Blätter, die geerntet werden, am besten vor der Blüte, denn dann sind sie zart und lecker.
Der Bärlauch kann nicht getrocknet werden, denn dann gehen seine Wirkstoffe verloren.
Daher verwendet man ihn am besten frisch.
Klein geschnitten geben sie jedem Salat eine pikante Note und mit Quark ver-rührt zu Kartoffeln gegessen ist der Bärlauch ein Frühlingsbote.

Er fördert nicht nur die Verdauung, sondern verhindert auch Arteriosklerose und senkt den Blutdruck und kann somit sogar Herzinfarkt und Schlaganfall vorbeugen. Dadurch ist der Bärlauch das reinste Labsal gegen Zivilistationskrankheiten.



   
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